AKUPRESSUR (Hilfe bei Krankheit & Körperlichen Störungen durch TCM )

Risiken und Gefahren:


Nicht durchgeführt werden darf eine Akupunktur bei Blutgerinnungsstörungen und der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten. Darüber hinaus bei Erkrankungen, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern, ebenso wenig bei schweren psychischen Störungen (Psychosen ).


Die Behandlung einiger Punkte, die Frauen Erleichterung bei Menstruationsbeschwerden bringen, können im Falle einer Schwangerschaft diese beeinträchtigen oder sogar abbrechen. Erfolgreich angewendet wird Akupunktur zur Wehenverstärkung.

Die Einstichstellen können an manchen Punkten etwas schmerzhaft sein. Auch treten gelegentlich Rötungen, Brennen und Schweißaustritt auf. Bei empfindlichen Personen kann es - unabhängig vom eingestochenen Punkt - zu Kollapsreaktionen kommen. Deshalb wird meist im Liegen akupunktiert.



Infektionsrisiken bestehen theoretisch, wenn Nadeln mehrfach gebraucht werden. Deswegen werden heute in wohlhabenden Ländern praktisch überall Einmal-Stahlnadeln verwendet.

Einige Medikamente, wie zum Beispiel Kortison, können die Wirkung der Akupunktur beeinträchtigen. Das ist vor allem bei hohen Dosierungen über lange Zeit der Fall. Auch Bäderkuren und intensive Bestrahlungen bei Krebs können die Akupunktur stören. In diesen Fällen sollte einige Wochen gewartet werden, ehe mit der Akupunktur begonnen wird.